DIE SEHNSUCHT NACH DEM GROßEN ABENTEUER: MIT DEM KäNGURU AUF DU UND DU!
Alexandra Kohler - Work and Travel Australia 2008 Abitur - und dann? Diese Frage stellte ich mir, wie viele andere meiner Mitschüler, kurz vor Ende unserer Schulzeit. Studium, Ausbildung, oder ein freiwilliges sozi ales Jahr - all das wären Möglichkeiten gewesen. Doch der Wunsch, sich in ein echtes Abenteuer zu stürzen, war größer! Also fiel meine Wahl auf „Work and Travel" in Australien. Von Freunden, die bereits ein Jahr in „Down Under" verbracht hatten, hörte ich nur Gutes, und so war die Reise bald beschlossene Sache.Zunächst stand ich vor der der Frage, ob ich alleine einen Flug buchen oder das Ganze doch lieber in die Hände einer spezialisierten Organisation legen wollte. Ich entschied mich für letzteres, deren Argumente mich überzeugten: Hilfe bei der Jobsuche» langjährige Erfahrung und Unterstützung bei alltäglichen Problemen beispielsweise.Im September 2007 war es dann soweit: Mit der weltweit tätigen Organisation ..American Institute For Foreign Study" (AIFS) machte ich mich auf dem Weg nach Sydney!Dord angekommen, beantworteten sich viele Fragen, die sich zuhause noch stellten, von selbst: Zum Beispiel die Suche nach einer passenden Bleibe, In den vielen „Hostels", also Jugendherbergen, in denen man schläft, Koch- und Waschmöglichkeiten hat und vor allem Kontakte knüpfen kann, sind die Bedingungen für den Start ideal. Schnell traf ich andere „Traveler" aus aller Welt und auch die Suche nach meinem ersten Job war schnell von Erfolg gekrönt: an einem „Jobboard" stand, dass ein Farmer Arbeiter für seine Bananenfarm suchte! Nix wie hin!Der zweimonatige Job auf der Farm erwies sich als anstrengend, heiß, tierreich und spannend zugleich: Ich pflückte, sortierte und verpackte die Bananen und verdiente mir ein ordentliches Taschengeld, mit dem ich anschließend die Ostküste unsicher machte! Mit zwei Freunden in unserem selbst erstandenen Auto unterwegs legten wir über 5000 Kilometer zurück. Nach Erlebnissen wie einer Segeltour, Zelten, Kanufahren, Schnorcheln, Tauchen und vielem mehr war das Geld schließlich nach drei Monaten wieder knapp.Diesmal in der Stadt Melbourne auf Suche nach einem Kellneriob, fand ich mich als Stromvertreterin wieder. In. Australien macht man plötzlich Dinge, die man sich in Deutschland gar nicht vorstellen konnte. So folgte eine tolle Zeit in der Großstadt, worauf als Kontrast als nächstes die „Rote Mitte" Australiens auf dem Programm stand: der Uluru oder Ayers Rock., wie er besser bekannt ist! Das Outback ist dabei wirklich so faszinierend wie man es sich vorstellt. Als nächster Höhepunkt stellte sich der Westen Australiens heraus: eine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt, verlassene Strände, die unterschiedlichsten Landschaften und auch viel weniger Touristen als im Osten machen diesen Teil Australiens zu etwas ganz Besonderem. Zu überwinden sind dafür allerdings oft weite Strecken: 300 Kilometer zwischen zwei Orten sind keine Seltenheit. Belohnt wird man mit der bekannten Gemütlichkeit der Australier, netter Gesellschaft anderer Reisender und Eindrücken, die man nie vergisst.Was bringt einem das „Work and Travel" nun eigentlich? Das muss im Endeffekt jeder für sich selbst heraus finden. Für mich hat sich die Teilnahme am „Work and Travel-Programm nur teilweise gelohnt, da „AIFS" als Ansprechpartner und Helfer immer da war, ich mir meine Jobs aber selbst gesucht habe. Wenn man plant, zu gleichen Teilen zu arbeiten und zu reisen, muss man damit rechnen, dass das dort verdiente Geld nicht reichen wird und noch gespartes Geld einsetzen. Ich habe Erfahrungen gemacht, die außergewöhnlich und einmalig waren, bin viel selbstständiger und Neuem gegenüber offener geworden. Als größten Schatz sehe ich jedoch die vielen Menschen, die ich auf meinem Weg getroffen habe. Freunde aus aller Welt, die ich hoffentlich nicht zum letzten Mal gesehen habe. Alexandra
Weitere Stories von Teilnehmern sehen...
Unsere Teilnehmer versorgen uns regelmäßig mit Geschichten die sie mit AIFS im Ausland erlebt haben.
Veröffentliche deine Story!