Es war der 24.12.2010, ein etwas bewoelkter aber warmer Sommertag. Meine Gastfamilie und ich standen erst spaet auf und aßen „Bacon and Egg“ zum Fruehstueck. Meine kleine Gastschwester und ich schmueckten den Plastikweihnachtsbaum und legten die letzten Geschenke darunter. Danach machten uns auf den Weg in die Stadt um die noch fehlenden Lebensmittel fuer den darauf folgenden Weihnachtstag einzukaufen. Wir hatten ein grosses Barbecue geplant, wo meine Gastfamilie, -onkel und –tante mit Partner und eine Freundin meiner Gastschwester teil haben sollten. Meine Gastfamilie ist katholisch, interessiert sich aber nicht viel fuer ihre Religion. Meine Gastschwester geht jedoch ab und an mit ihren Freunden in eine evangelische Jugendgruppe. Da ich evangelisch bin und es von zu Hause aus gewoehnt bin am Heiligabend in die Kirche zu gehen, ging ich mit. Meine andere Gastschwester und meine Gastmutter blieben zu Hause. Zum Abendessen gab es Sandwiches, die wir zusammen mit unseren Gaesten vor dem Fernseher. Mal ein ganz anderer Heiligabend!
Am 25.12 stand ich, unnormal frueh, um 8 Uhr auf. Meine Gastfamilie war schon wach und warteten auf mich um die Geschenke zu oeffnen! Noch im Schlafanzug packten wir unsere Geschenke aus und wir Jugendlichen bekamen je einen „christmas stocking“ mit Suessigkeiten gefuellt. Es war ein sonniger heisser Tag. Jeder half das BBQ vorzubereiten, meine zwei Gastonkel jedoch hielten es fuer besser, Bier zu trinken und Gitarre zu spielen! Waehrend dem Essen hatte jeder einen „Chistmas Cracker“ den er mit seinem Sitzpartner knallte. Darin war je eine Krone, ein kleines Spielzeug und ein Witz. Dies hob die Stimmung und wir sassen bis in den Abend im Garten.
Es hat sich fuer mich keineswegs wie Weihnachten angefuehlt, da es war einfach zu warm und ungewohnt war. Vielleicht war dies auch der Grund, dass ich mich nicht sehr nach zu Hause gesehnt habe.
Es war eine gute Erfahrung, die es sich lohnt zu machen! ;)




